Lesewesen Ein Fels in der Brandung

A chinese lion statue

Herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Endorphinschub

admin 7. Juni 2009

Phänomenal sozusagen. Dieser Abend hatte es in sich. Die Beigeisterung lässt sich kaum in Worte fassen, genialer hätte es kaum sein können. Erst im Bowlingcenter, danach beim Sportklettern, mit Lars, Danny und Tanja. Wieder einmal ein Beweis dafür, wie aufregend dieser Sport sein kann. Das Training war wie immer nah an der Grenze zum Kreislaufkollaps, aber nur so kann es etwas bringen. Wir waren heute immerhin bis fast 0:00 dort anwesend, zumal die Strecken heute auch abzubauen waren. In zwei Wochen ist Sportfest, da werden die Steine benötigt. Somit werden wir in drei Wochen neue Strecken schrauben können. Neue Herrausforderungen. Heute hat auch Lars das erste mal aktiv mitgeklettert. Sein handwerklicher Job kam ihm eindeutig zu gute. Wärend andere nicht mehr als 2 oder 3 Meter beim ersten mal schaffen, meisterte er, etwas unautodox aber mit viel einsatz, eine Bahn komplett und die anderen erstaunlich weit. Hochachtung :) Selbst Tanja konnten wir überreden ein paar Griffe zu klettern, die sie sogar entgegen ihren Erwartungen bezwang. Gut gemacht :-)
Ich hege die Hoffnung das sie, genau wie Lars, öfters mit kommen werden. So eine spassige Runde hatten wir schon lange nicht mehr. Hinterher waren wir noch ein paar in Tierfett gebratene Pommes vertilgen, die mir allerdings nicht wirklich schmeckten, nach dem Flashvideo (siehe News vom 6.6.2002).
Jetzt aber genug, schlafenszeit. Werd den abend genußvoll im Bett revue passieren lassen und mit einem genüßligem Grinsen im Gesicht den Sternen guten Abend sagen, auf der Suche nach dem, der in meinen Augen ein Stückchen heller leuchtet, als alle anderen.

Investmantbanker in der Finanzkriese

admin 3. März 2009

Was ist der Unterschied zwischen einem Investmentbanker und einer Pizza?
Die Pizza kann eine vierköpfige Familie ernähren

Wie heisst das neue Lieblingslied der Topbanker?
My Boni Are Over the Ocean

Wie viele Aktienhändler sind notwendig, um eine Glühbirne zu wechseln?
Zwei. Einer lässt die Birne fallen, der andere versucht, sie zu verkaufen, bevor sie abgestürzt ist.

Was ist Optimismus?
Wenn ein Investmentbanker sich am Sonntag fünf frische Hemden bügelt.

Sagt der Investor: Ich schlafe wie ein Baby. Ich wache jede Stunde auf und heule.

Klagt der Investor: Diese Krise ist schlimmer als eine Scheidung. Ich habe die Hälfte meines Besitzes verloren und bin immer noch verheiratet.

Ein Mann ging zur Bank und sagte: Ich möchte ein kleines Unternehmen gründen.
Sagt der Bankmanager: Kaufen Sie ein grosses und warten Sie ein paar Tage.

 

Danke an Michael für die nette Aufmunterung am Morgen :-)

The Day The Routers Died

admin 1. März 2009

Beim stöbern durchs Internet bin ich auf einen netten Song gestossen. Kurzum geht dabei um die längst fällige Ablösung von IPv4 durch IPv6 - aber hört selbst:

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Der Bahnreisende

admin 31. Oktober 2007

Zwar kann ich aus einen unendlichen Topf von Geschichten zur Bahn und Erlebnisse mit selbiger schöpfen, doch heute geht es um einen interessanten Mitereisenden, den ich gestern auf der Strecke Hamburg / Hannover kennen lernen durfte.

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Mahlzeit

admin 14. August 2002

ja ich gebe es zu. alkohol hat nichts in falschen händen zu suchen. genauso wenig wie selbst gelötete smartcard-programmiergeräte. holländische, ethisch nicht unbedingt vertretbare, filme flimmern bei einem hier nicht unbedingt erwähnenswerten freund über die mattscheibe. sunshine live ist mir in dem falle dann doch lieber.
bis eben waren wir essen. ein gelungener abend, wie angekündigt. wir hatten viel spass, leckres essen und ich bin mir sicher, wir werden dies wiederholen.
doch die freude blieb nicht nur bei dem gemütlichen abend mit rheiner und jan, nein, auch der nette email-gruss von einer faszinierenden freundin lässt die lippen um ein paar grad weiter nach oben verwinkeln.
das schöne ist, was immer ich jetzt schreibe, man kann es mir nicht anlasten, denn sicherlich bin ich kaum mehr zurechnungsfähig. natürlich ist es erst kurz vor 0 Uhr, aber es kommt mir vor wie 5 uhr morgens nach einer durchzechten nacht. wir haben heute auch schon einen guten rundgang um vechelde hinter uns, mussten noch geld von der nordlb abholen, um die rechnung bezahlen zu können, die wir uns aufgehalst hatten. das weizen schmeckte aber auch so gut! :)
aber nicht das falsche — oh moment, bier alle, mal schnell neu holen — satz canceld! kurze verständnisskorrektur. ich bin nicht zuhause sonder noch immer bei einem guten freund. natürlich würde ich nie das bier eines fremden ohne zu fragen anrühren, doch dies ist ein ausnahmefall. schliesslich war ich es, der das preisauschreiben bei der zeitung peiner woche auf seinen namen ausgefüllt hat. also werd ich mir ja wohl auch ein paar fläschchen seines gewonnenen kasten biers erlauben dürfen. auch wenn er gerade nicht hier ist. da fällt mir ein. wo ist er? hm, klaert bestimmt wieder soziale interferenzen mit seiner mum ab. what ever. worauf wollte ich hinaus. egal. nicht der kontext, sondern der weg ist das ziel. ähnlich dem flirten. egal was man sagt, hauptsache man sagt etwas. doch leider verliere ich mitlerweile die fähigkeit, die in liebesbriefen, beispielsweise, unabdingbar ist. anzufangen, ohne zu wissen, was man sagen will, und zu enden, ohne zu wissen, was man sagen wollte. denn genau das, macht einen guten liebesbrief aus, und nur das. egal was darin steht. es kann das idiotischste vom himmel sein, es kann banales und alltägliches sein. wenn es vom herzen kommt, spürt es der leser, so wie er es vielleicht auch ein bisschen jetzt gerade spürt. und genau dieses gespür wird ihm dann sagen, ja, diese person schreibt nicht, weil sie sich rational darüber gedanken gemacht hat, nein, diese person schreibt, weil es sein herz verlangt, sein herz schreit nach erlösung. erdrückt von emotionen, die den komplizierten weg der sünde verlangen. schmerzhafte tränen, jede einzelne, spürbares kribbeln am ganzen leib, welcher einem unenedlich vorzukommen scheint. eine gefestigte person, vor ein paar minuten noch politische themen prognostiziert, jetzt, teils lachend, teils weinend, vor dem rechner sitzend, wissend, das es menschen gibt, die einen lieben. fühlend, die welt zu umarmen. gesagt zu bekommen, das man einem fehlt. zu hören, es gibt jemand, dem der kuss so sehr fehlt. aber innerlich eine unruhe zu spüren. das ist, was mich nicht schlafen lässt. habe ich nicht alles, was ich mir wünschen könnte? ‘ist es nicht das mittelmass, das du anzustreben versuchst?’ nein, verdammt. ich will kein vorstadthäusschen bewohnen, jeden morgen um 8 uhr zur arbeit gehen und abends mit meinen kindern 4 gewinnt spielen. ja, vielleicht bin ich naiv, ich sollte schon glücklich sein, wenn mir diese möglichkeit überhaupt gegeben wird. aber ich bin (habe mir angewöhnt meine finger zu reiben, um das fingerspitzengefühl zu trainieren) nicht normal, das gebe ich zu. labert mich voll, lacht mich aus, gebt mir komplimente, all das, ist ein tropfen auf dem heissen stein. sein leben lebt jeder selbst, du er sie und es. ich ebenso. meine augen sind fixiert auf den monitor. im hintergrund laufen die globaltraxx von sunshine live, die zweite hälfte davon. eine stunde lang. es ist definitiv die beste stunde der woche, mittwochs von 23 bis 24 uhr. die emotionalen reize überfluten mein gehirn, welches bekanntlich minderwertig ausgeprägt ist. wie gern hätte ich mehr aufnahmevermögen. ich sprach mit psychologen und anderen, angeblich kompeteten personen, die behaupten, überdurchschnittliche intelligenz entdeckt zu haben. lächerlich. ich bewerte mein brain als minderbemittelt. aber vielleicht vermittelnt die erkenntniss, die eigene interlektuelle leistung einschätzen zu können, eine höhere kompetenz damit umzugehen, und damit auch eine höheren grad an welterkenntniss und überlebensfähigkeit. wer weiss.
noch immer sind meine augen justiert auf das was ich schreibe. die finger bewegen sich, fast unkontrolliert, über die tastatur. es ist faszinierend zu zu sehen, wie buchstaben auf dem monitor erscheinen. einfach so, als würde man nichts tuen. aber auch angst schürt es, denn bedeutet dies nicht, das ich schon viel zu viel zeit an der tastatur verbracht habe? gute freunde von mir, ebenso in der informatik-materie verankert, gucken auf die finger, wenn sie schreiben. sie können nicht sehen, was auf dem monitor passiert, wenn sie in die tasten hauen. für mich ist dies unvorstellbar. was meine finger tun, ist unabhängig von dem, was meine augen wahrnehmen. automatisierung in kleinem maße.
ok, seit einer halben stunde sitze ich nun hier, schreibe, und schreibe. den kopf seit dem unbewegt in richtung monitor. doch dies ist nötig. vollendete konzentration, nur so (ich reibe erneut meine finger, um worte zu finden; faszinierend) ist es mir noch möglich, vollständige sätze syntaktisch herzustellen. wobei ich dies nicht anzustreben versuche. viel interessanter sind doppeldeutige sätze. schreiben mit verstand, anstatt mit quantität. doch ist dies wenigen autoren vorbehalten, und auch nicht jedem leser erschliessbar.
ach wie gern würde ich feedback erfahren, von menschen, die ich noch nicht kennen lernen durfte. doch ist es nicht verwunderlich. ein mensch, mit meiner eigenart, wirkt viel zu anstrengend auf jemanden, der sein leben lebt und den weg des geringen wiederstand anstrebt. böse zungen würden jetzt ‘mitläufer’ in den warmen wind des sommers hinaus schreien. doch ich nicht. denn das gute im menschen sehe ich, positive einstellung. naiv? ja. doch wage es, dies auszunutzen, und du wirst vom teufel persönlich gerichtet werden.
somehwere over the rainbow römert aus den boxen, ich verliere mich in nostalgie. was wünsche ich mir jetzt? ich schliesse meine augen, denke nach. somewhere over the raibow … ic liege im bett, sie im arm, ein kuss, übert uns der himmel mit freier sicht auf die sterne. musik, ein traum verbindet unsere seelen. somewhere over the raibow … irgendwann werde ich dem einen besuch abstatten .. doch bis dahin wünsche ich dir, lieber leser, einen traumhaften abend… dein sven

Hunger

admin 14. August 2002

gleich werd ich wieder einmal meine lieblingsbeschäftigung, essen gehen, ausüben. heute mal mit dem leiter der gesamtschule in wolfenbüttel. birgt jedes mal eine erweiterung der weltanschauung in sich. ist schon interessant sich mit menschen zu unterhalten, die ganz andere bereiche erschliessen.
natürlich durfte die telekom heute am tagesablauf nicht fehlen. nein, mit ihnen fing der tag sogar an, denn eine gute dame dieses unternehmens hat mich heute morgen mit schrillem telefonklingeln geweckt. wie frech. dafür war sie aber höchst sympatisch. musste sie aber auch sein, um die unerfreuliche nachricht, das die telefonrechnung nicht falsch sondern meine telefongebühren tatsächlich so hoch sind, zu kompensieren. grund genug wieder mal nach braunschweig zu fahren und den t-punkt auseinander zu nehmen. im endeffekt kam nun bei raus das bei meinem vertrag 20cent pro sms in andere netze zu zahlen sind, mir das aber beim vertragabschluss anders mitgeteilt wurde. aber leider war das nur mündlich. kundenverarschung nenne ich das. dafür wurde mir heute nochmal zugesichert das bald eine neue rechnung hier eintrudelt, mit dem richtigen, nämlich meinem, namen drauf. wollen wir das beste hoffen.
nach dem telekomstress bin ich mit jan einkaufen gewesen. neue schuhe für das hochwasser und den herbst sowie winter, und ne jeans, mit etwas schlag. sieht fett aus. muss aber wohl nächste woche nochmal los, fehlt noch ne leichte jacke, tshirts, pullover und anspruchsvolles schuhwerk für gehobene ansprüche, sozusagen.
jetzt aber erstmal den hunger stillen ..

E-Mail

admin 13. August 2002

herzlich willkommen… in dem Monsum-Land Deutschland, der neuen Touristenattraktion!

Ich hoffe Sie haben einen angenehmen Aufenthalt in unserem regenreichen Flachland. Wenn Sie einen Abenteuerurlaub suchen, sind Sie, liebe Nadja, hier genau richtig. Empfehlenswert ist zur Zeit beispielsweise Dresden. Nach dem zufälligen (unsere Agentur ist gänzlich Unschuldig) Bruch eines Dammes schwebt die Stadt und das Umland im Ausnahmezustand. Selbst die Handys sind ausser Funktion. Sollten Sie allerdings den Anblick von Gülle in Küchen erschrecken darf ich Ihnen die braunschweiger Gegend empfehlen. Hier gibt es neben Seelandschaften auf ehemaligen Feldern und überschwemmten Strassen nur ein paar Dörfer, in denen das Abwasser in den Keller empor steigt. Genau die richtige Kombination um nach einem gestressten Aufenthalt in Spanien die Seele baumeln zu lassen und den Feuerleuten mutigen Beifall zu klatschen. Denn Geben ist seeliger denn Nehmen.

Liebste Grüße,
CW

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Ist schon hart, jemanden auf diese Art ein herzliches Willkommen zurück aus dem Urlaub wünschen zu müssen.
Aber im Zeichen der Not habe ich mir natürlich ein Herz gefasst und bin heute mal zum Plasmaspenden nach Braunschweig gefahren. Teils aus Neugier, teils aus schlechtem Gewissen das ich am Freitag nicht zur Blutspende gegangen bin, Teils aus Durst auf leckren Traubensaft, ja und Teils weil es immerhin 18EUR bis 20EUR pro Spende gibt. Schon ne spannende Geschichte. Nach dem ich die ersten Untersuchungen hinter mir hatte bin ich nochmal in die Stadt gelaufen, um ein bisschen Nahrung zu mir zu nehmen. Hatte wenig gegessen bis dahin, und um nicht gleich schlapp zu machen wenn ich ander Nadel hänge, waren ein paar Holländische Pommes mit Majo unabdingbar. Und für irgendwas muss die Aufwandsentschädigung ja gut sein. Wärend ich dann also mit der Mampftüte durch die Innenstadt schländerte, grinsten mich ein paar Schuhe bei Salamander an. Dort verbrachte ich dann erstmal ne halbe Stunde, bis ich die perfekten Schuhe fand. Aber 100EUR waren mir dann doch zu viel, so bin ich frustriert zurück zu Aventis gestiefelt, um mir Blut abzapfen zu lassen.
Im Gegensatz zur Vollblutspende wird bei einer Plasmaspende nur ein Teil des Blutes, nämlich das Plasma, verwertet. Die schweren Blutbestandteile, sowas wie die Leukozyten und roten Blutkörperchen, bekommt man wieder zurück geführt. Mit ner Packung Kochsalzlösung. Und genau da ist der Harken. Ganz schön merkwürdiges Gefühl, wenn einem dieses Zeug wieder zurück in die Adern gepumpt wird. Es brennt ein klein wenig unter der Haut und wird warm. Tut nicht weh, aber komisch ist es schon.
Ein riesen Vorteil ist aber wohl, das man mal ein paar Stunden abschalten kann, von der stressigen Welt da draussen, und einfach ganz triviale Sendungen auf RTL oder PRO7 bestaunen kann. Für jemanden, der nur alle paar Monate den Fernseher einschaltet, eine gelungene Abwechslung. Insbesondere Futurama und die Simpsons sind spassige Gefährten, wärend die Zentrifuge das Blut umher schleudert.
Summo summaro wars eine nette Erfahrung, die Leute sind alle nett dort, und ich werde bestimmt nächsten Dienstag wieder hin gehen, wenn es Zeitlich machbar ist. Vielleicht treffe ich auch die physikalisch-technische Assistentin wieder, mit der ich hinterher noch unterhalten habe und durch die halbe Stadt gelaufen bin. Neue Leute kennen lernen ist immer wieder aufs neue spannend.

Teledumm 2 und alltäglicher Schwachsinn

admin 9. August 2002

wäre ja auch verwunderlich, wenn die story nicht weiter gehen würde, mit meinem lieblings-geschäftspartner telekom.
gestern gabs erneut einen prospekt über den aktivmobil-vertrag. natürlich auch nur mit den trivialen gebühren, die ich sowieso schon kenne. aber darüber rege ich mich ja schon gar nicht mehr auf. belastet nur so langsam meinen altpapier-container.
auch heute bekam ich wieder einmal post von dem rosa-riesen. handschriftlich an mit meinem namen addressiert. das gibt schonmal einen pluspunkt. den zweiten pluspunkt gibts dafür, das sie es tatsächlich geschafft haben, mir eine neue rechnung zu zu schicken. hätten sie es jetzt auchnoch geschafft, auf der rechnung den namen zu ändern, hätte der tag ein grosses rosa kreuz bekommen; aber zum glück konnte ich den stift getrost beiseite legen. die rechnung war nichts anderes als eine kopie meiner vorherigen rechnung.
endlich wieder ein grund dort anzurufen. die frau konnte mir leider nicht wirklich erklären, was ich mit der zweiten rechnung anfangen soll, wenn sie identisch mit der ersten ist. aber leider wollte sie anfangs auch nicht verstehen warum ich die rechnung denn nicht zahlen wolle. nach einer kleinen exkursion durch die menschliche logik mit der herrausforderung den verstand zu benutzen, hat sie immerhin eingesehen, das ich definitiv eine neue rechnung haben möchte. entweder es klappt, oder sie meldet sich nächste woche noch einmal, war ihre aussage. wäre das erste mal das das klappt.
werd wohl naechste woche nochmal in den t-punkt fahren, zu meiner freundin jutta. die ist wenigsten angagiert und tut so, als könne sie etwas bewirken.

aber genug davon, nehmen wir doch mal mein zweites lieblingsthema. die nordlb. nachdem ich nun einen brief bekomme habe, in dem steht, das meine ec-karte deaktiviert wurde, wurde ich nun doch schon leicht aufbrausend. wie koennen die mir kurzerhand einfach meine ec-karte sperren, ohne mir vorher eine neue zu schicken. total dreist. ausserdem warte ich schon seit 6 wochen auf die ec-karte für ein anderes konto. aber dieser antrag ist wohl verschütt gegangen. wäre ja nicht das erste mal. werd wohl mal wieder ein termin mit dem herrscher des privatkunden bereichs anfordern.
wegen dieser geschichte hab ich auch grad ne rechnung offen bei der tankstelle. das benzin tröpfelte gerade nichts ahnend in den tank, als mir auffiel, das ich ja gar keine karte dabei habe, um zu bezahlen. keine erfreuliche situation, vor dem tankwart zu stehen und ihm klar zu machen, man hat kein geld dabei, um die tankrechnung zu bezahlen. ausserdem habe ich festgestellt, das man die situation nicht zwangsläufig auflockert, wenn man erklärt, gerade auf dem weg zum sport zu sein, und demnach erst nächsten tag bezahlen möchte, anstatt nochmal nach hause zu fahren und geld zu holen.
man gut das das meine stamm-tankstelle ist und ich dort somit kein unbekanntes gesicht bin. er hat nur mein nummernschild aufgeschrieben und das wars. werd da jetzt wohl mal hin fahren. und ihm die euros inne hand drücken. also man merke: tankstelle in denstorf ist kundenfreundlich!! :)

Teleschrott

admin 7. August 2002

also es ist ja nicht das erste mal das ich mich über die telekom ärgere, nein, regelmässiger stress gehört zum alltagsleben und wäre einfach zu viel es jedes mal aufzuschreiben, doch gerade heute ist das fass wieder einmal am überlaufen.
da bekomme ich gestern eine handyrechnung mit überteuerten sms-gebühren. als ich den vertrag abgeschlossen habe, wurde mir eine broschüre mitgegeben, in denen die einzelnen gebühren aufgelistet sind. bei dem punkt ’sms (inland)’ steht dann irgendwas von 8 cent, und eine fussnote, die besagt, das es sich hierbei um verbindungen von meinem vertrag zum d1-netz handelt. in diesen, in dem falle durchaus als vertragsgrundlage bezeichenbar, unterlagen steht nicht ein wort von erhöhten sms-gebühren in andere netze. also erstmal rechnungsstelle angerufen. die bestätigten mir, das ich nur 8 cent pro sms zu zahlen habe, und meine rechnung falsch sei. beschwerde aufgenommen und aufgelegt. doch das reichte mir nicht. zuzüglich zu dieser falschen abrechnung kam noch das paradoxe, das die rechnung auf den namen meines daddys lief, der jedoch niemals ein handyvertrag unterschrieben hat. mit anderen worten, die ganze rechnung sicher nicht rechtsgültig sein kann.
also ab in den t-punkt. dort diskutierte ich dann geschlagene 20 minuten mit jens alb**cht, einem hoch unmotiviertem telebimm-mitarbeiter, mit dem ergebniss, das er mir keine preisliste geben kann, für den vertrag, den ich ein paar wochen vorher in seinem t-punkt abgeschlossen hatte. ich habe gekocht. was für eine dreistheit. nach ein paar weiteren minuten konnte er mir dann immerhin zusichern, das mir unterlagen zugeschickt werden, mit einer kompletten preisliste. ausserdem hat er an der hotline noch erfragt, das ich 20 cent (!!!!!) pro sms zu zahlen hätte, in andere netze. doch wie gesagt, das ist nirgens einzusehen, selbst der t-punkt mitarbeiter hatte schwierigkeiten an diese information zu kommen.
zu diesem zeitpunkt wollte ich ihm mein handy schon um die ohren hauen, aber es waren zu wenig kunden im laden die es haetten mitbekommen können, also verabschiedete ich mich lieber und ging mit jan, der geduldig das schauspiel verfolgte, zum nächsten t-punkt. neues spiel, neues glück. dort war auch mehr los, dann macht das auch gleich viel mehr spass.
die jutta xxx war gleich viel angagierter, und sie machte mich, nach hinterlistgem nachfragen, sogar darauf aufmerksam, das sich die 8 cent nur auf sms von d1 zu d1 beziehen. nach längerem suchen hat sie mir dann ein 14-seiten starkes dokument ausgedruckt, in dem sämtliche weitere gebühren aufgelistet standen. bravo. dort war auch drauf zu erkennen, das die 20cent, die mir ihr mitarbeiter im anderen t-punkt genannt hatte, ebenfalls falsch waren, denn in andere netze kostet es ‘nur’ 12 cent. aber dazu später mehr.
nun war noch das problem mit der falschen addressierung der rechnung. da fing der spass dann erst richtig an. jens alb… konnte mir zuvor diesbezüglich nicht weiterhelfen, aber die gute jutta schien da kompetenter zu sein. was da schief gelaufen ist konnte sie mir zwar auch nicht sagen, aber sie hat es entsprechend in den backoffice bereich als beschwerde aufgenommen mit dem hinweis, das die alte rechnung ungültig sei. somit bekomme ich also hoffentlich die nächsten tage eine neue rechnung mit dem richtigen namen zugeschickt. in diesem zuge hab ich auch gleich die einzugsermächtigung gekündigt, denn wie ich den haufen kenne, ziehen sie mir dann auch 2x die rechnung vom konto ab. man weiss ja nie :). nun standen wir noch vor dem problem das die rechnung, mit den sms-gebühren, immernoch falsch war. denn ich zahle, so hatte ich ausgerechnet, pro sms über 16 cent. das kann aber laut preisliste nicht sein, in der nämlich eindeutig stand, das ich maximal 12 cent zu zahlen hatte, ins fremdnetz.
kommt jetzt die neue rechnung werd ich mir dann halt selber ausrechnen was ich zu zahlen habe, und dann nur das, und kein cent mehr, überweisen. sauhaufen.
als wir dann mit der netten frau durch waren, drängte in uns das verlangen, nochmal in den ersten t-punkt zu laufen, um dem jens doch mal zu zeigen, das preislisten existieren, in denen die kosten genau aufgelistet sind. seine kollegin hat ihn dann vom mittagstisch für uns gerufen, aber das angebot, sich die preisliste, die ich ihm stolz präsentierte, zu kopieren, lehnte er dankend ab. leider konnte er auch nicht erklären, warum er zuvor sagte, 20cent pro sms, und in der liste 12cent standen. nach 15 minuten schnappte ich mir die unterlagen und verabschiedete mich. seine schweissperlen auf der stirn waren mir genugtuung.
wie kann man nur so offensichtliche unfähigkeit präsentieren. dann soll er sich bei seinen kollegen informieren, wenn er nicht weiter weiss, aber nicht falschaussagen präsentieren und minutenlang starr auf seinen monitor starren, wo hinterher nix bei raus kommt. aber vielleicht habe ich auch nur falsche ansprüche. vielleicht ist es heutzutage ehtisch vertretbar, sich verarschen zu lassen. was für eine welt. nicht mit mir.
eben bekomm ich mehrere briefe von der post. da haben sie mir doch tatsächlich 2x einen prospekt zugeschickt, mit den unterlagen zu meinem handyvertrag, aber ebenfalls unvollständig, also ohne erweiterte gebühren für die sms. dabei hatte mir jens ganz explizit zugesichert, das sämtliche gebühren aufgelistet währen. bin ja schon wieder kurz davor extra dafür nach braunschweig zu fahren und ihn zur rede zu stellen …

Weit weg

admin 6. August 2002

Immer wenn du mich allein lässt, bin ich hier und du bist weit weg.
Ich zweifel ob sich das Gerede lohnt am Telefon. Rede schon!
Immer wenn du mich allein lässt, bin ich hier und du bist weit weg.
Weiss nicht ob sich das Gerede lohnt am Telefon. Sag ‘n Ton! Rede schon!
Ich hab den Kram den ganzen Tag im Kopf, von morgens bis abends
und wenn ich einschlaf quälen mich sorgende Fragen,
die mir den Schädel kneten, sitz’ fest wie mit Knebelverträgen
und sehne mich nach ‘m geregelten Leben.
Ich bereu’ es täglich, dass ich nicht in deiner Nähe bin,
statt mit dir am Frühstückstisch, sitz ich allein vor ‘m Catering.
Ich sag’ dir jedes Wochenende lebe wohl
und denk mir: Scheisse, wie gerne würde ich in deiner Nähe wohnen.
Ich dreh innerlich durch wie bei der Formel 1 die Gummireifen.
Flüchte mich in meine Traumwelt und dann geht es schon
doch frage mich wie lang du ’s aushälst mit mir am Telefon.

ein kleiner blick in den songtext von deichkind, ein schnitt in das pochende herz. 139 bis 169 ist mein trainigspuls. doch ist dies nur plastisch. der motor des lebens ist mehr als ein trainierter muskel der den lebenssaft in wallung hält.
so wie du, so muss die sonne sein. und ich, ich will die erde sein.
ja, ich wiederhole mich, wenn ich verzweifelt ins handy tippe, das ich nicht schlafen kann, nicht weiss, wie es weiter gehen soll. dieses hin und her reissen, zwischen ja und nein, gut und böse, hoffnung und enttäuschung. es zerrt so sehr an den kräften. abwiegen von fakten. was ist richtig, was ist falsch. ist eine beziehung überhaupt realistisch? ist genug wille vorhanden, auf beiden seiten? das ist es, das ich anzweifle. und sag mir jetzt nicht, ich zweifle grundlos, denn das stimmt nicht. jeder muss über sein schatten springen, ich tue dies auch, ständig aufs neue. ist es zu viel erwartet, ein nettes wort hören zu wollen? wie siehts mit bedeutsamen gesprächen aus? was weisst du über mich? was weiss ich über dich? nein, so kann es nicht funktionieren. gespielt habe ich genug die letzten jahre, das brauche und will ich nicht. ganz oder gar nicht. doch weiss ich, das *ganz* eine grosse herrausforderung werden wird. eine zu grosse. bist du bereit dafür? bin ich es?
wahrscheinlich spricht die angst in mir. zu recht. denn meine einschätzung auf die beiden fragen tendiert eher ins negative. ich will klarheit. wir müssen arbeiten, wollen wir etwas aus unserer basis machen, bevor es zu spät ist und wir uns in einem distanzierten trott aneinander vorbei leben. bist du nicht bereit, opfer zu bringen, dich mir zu öffnen und den mut hast, kommunikation zu betreiben, wenn mich meiner verlässt… sollten wir den schönen stunden danke sagen und es dabei belassen. aber das will ich doch nicht .. ich will es nicht so, nein, nicht so. anders herum…

verdammt, dieses gefühl ist mir zu bekannt… tiefe leere. wahrscheinlich liegts an mir. bin ich es eigentlich selber, der mir das antut? jessi sitzt jetz mit sicherheit kopfnickend vorm monitor. ja, ich weiss. ok, ich male mir ein poison-schild.
das leben, wie ein warmer sonnenstrahl, der auf den frischen tau der aufblühenden rose trifft und das gesamte farbspektrum wiederspiegelt.
das leben, wie dreck unter dem fingernägel
.
ich werd auf dich warten, in unserem garten, unter unserem baum, wie in unserem traum.

nein, nicht warten … selbst in die hand nehmen. offene karten, wenn wir uns wieder sehen… spätestens dann. dies ist der einzige weg. go go go

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